Aikdo Geschichte




Aikido ist eine ausgesprochen moderne Kampfkunst, die nach dem zweiten Weltkrieg von Ueshiba Morihei (genannt: O-Sensei, „Großmeister") entwickelt wurde. O-Sensei war seit seiner frühesten Kindheit ein begeisterter Praktikant der verschiedensten japanischen Budo-Kampfkünste. Besondere Errungenschaften wurden ihm dabei im Speerkampf (So-Jutsu), Schwertkampf (Kenjutsu) und in der waffenlosen Kampfkunst des Daitoryu Aiki-Jujutsu nachgesagt.
 
Daitoryu Aiki-Jujutsu geht zurück auf Shinra Saburo Minamoto no Yoshimitsu, einem Samurai aus der Linie des japanischen Seiwa-Kaisers. Dieser galt bereits zu seinen Lebzeiten als herausragender Krieger und soll der Legende zufolge eine Spinne beim Fangen ihrer Beute beobachtet haben, wodurch ihm die Geheimnisse des Aiki offenbar wurden. Diese Kampfkunst wurde lange Zeit geheim gehalten und war nur hochrangigen Samurai (wörtlich: Dienern) zugänglich.


Daitoryu Aiki-Jujutsu geht zurück auf Shinra Saburo Minamoto no Yoshimitsu, einem Samurai aus der Linie des japanischen Seiwa-Kaisers. Dieser galt bereits zu seinen Lebzeiten als herausragender Krieger und soll der Legende zufolge eine Spinne beim Fangen ihrer Beute beobachtet haben, wodurch ihm die Geheimnisse des Aiki offenbar wurden. Diese Kampfkunst wurde lange Zeit geheim gehalten und war nur hochrangigen Samurai (wörtlich: Dienern) zugänglich.


Die Samurai waren eine den europäischen Rittern ähnliche Berufskriegerkaste zu deren Selbstbild als Diener, die absolute Unterordnung ihres selbst unter die Interessen ihres Herrn gehörte. Dies führte nicht selten zur vollkommenen Aufgabe ihrer eigenen Bedürfnisse und dem daraus resultierenden Tod. Außerdem gelten die von ihnen entwickelten Kampfkünste als Keimzelle des 
modernen japanischen Budo.
 
Im Laufe der turbulenten Kriegszeit des Sengoku Jidai (1477-1573) gelangte die Aufrechterhaltung der Aiki-Jujutsu Tradition in die Hände der Familie Takeda in Aizu. Von dort aus begann Takeda Sokaku Ende des 19. Jahrhunderts als einer der ersten japanischen Kampfkunstmeister überhaupt seine Techniken gegen Geld zu unterrichten. Einer seiner Schüler widerum war Ueshiba Morihei.


Man kann ohne große Mühe erkennen, daß Daitoryu-Aiki-Jujutsu die wichtigste Quelle für die waffenlosen Techniken des modernen Aikido ist. Als Ueshiba begann seine Kampfkunst zu unterrichten, benannte er sie vor allem aus rechtlichen Gründen u.a. in Aiki Budo und dann in Aikido um. Man könnte also auch, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, behaupten Aikido sei schon beinahe 1000 Jahre alt. ;-)
 

Ueshiba Morihei war Mitglied der modernen shintoistischen Omotokyo-Glaubensgemeinschaft und gelangte letztendlich durch eine spirituelle Erleuchtungserfahrung zu der Erkenntnis, daß alles Dasein aus der unendlichen Liebe des allumfassenden Gottes entspringt. Seine religiösen Überzeugungen haben seine Kreation Aikido in vielerlei Hinsicht beeinflußt. Sowohl seine pazifistische Einstellung, als auch das immanente Prinzip der Zentriertheit sind Grundpfeiler seiner Kampfkunst und rühren aus dieser Philosophie her.

In unserem Dojo üben wir auch Daitoryu Aiki-Jujutsu Bokuyokan nach Meister Michael Daishiro Nakajima und Kenjutsu im Stil der Onoha Ittoryu nach Soke Sasamori Takemi.