Kendo ist das japanische Schwertfechten, das
schon im Mittelalter durch die Samurai, der meist adeligen
Krieger , zur ersten Blüte gelangte. Heute ist Kendo
in Japan ein Massensport wie Baseball oder Judo. Ein Grund
für diese Beliebtheit ist sicherlich, dass Kendo unabhängig
von Körpergröße und Kraft von allen mit gleichen
Erfolgsaussichten ausgeübt werden kann. Was allein zählt,
ist die Technik.
Im Sport wird das Schwert durch einen mit beiden Händen
geführten Bambusstock ersetzt. Die Kämpfer sind
durch eine Gesichtsmaske mit Kehlkopfschutz, einen Brust-
und Hüftschutz sowie durch Lederhandschuhe geschützt.
Die Angriffe auf den Gegner werden blitzschnell vorgetragen.
Gewertet werden die Treffer am Kopf, Körperseite und
Unterarm sowie der Stoß zum Kehlkopf. Durch einen Kampfschrei
(Kiai) begleitet, trägt der Kendoka seinen Angriff vor,
dem sofort der Konterversuch des Gegners folgt. Auch Kendo
kennt technische Prüfungen, die letztendlich zum DAN
(Meister) führen.
Die Aufnahme in den Verein ist ab 12 Jahre möglich. Unser
Dachverband ist der Deutsche Kendo-Bund e.V. (DKenB).
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