Aikido

Aikido versteht sich nicht nur als eine Sportart, sondern umfassend als eine Bewegungslehre, die es dem Geübten erlaubt, einem Angreifer überlegen zu sein. Aikido ist, im Gegensatz zu anderen Budo-Disziplinen wie Judo, Ju-Jutsu, Karate, Kendo oder Taekwondo, kein Wettkampfsport. Es würde den Prinzipien von Aikido sogar zuwider laufen. Prüfungen geben jedoch Auskunft über den technischen Stand.
Aikido ist in erster Linie ein Weg geistiger und körperlicher Schulung mit Gymnastik, Geschicklichkeitsübungen und Fallschule. Um Aikido-Techniken ausführen zu können, braucht man ein gutes Gleichgewicht und Standvermögen. Mit diesen Eigenschaften ist man einem Angreifer überlegen, man kann ihn führen, lenken und werfen.
Im Aikido lernt man, sich nicht der Angriffskraft entgegen zu stellen, sondern das Umlenken des frontalen oder seitlichen Angriffes in eine Kreis- oder Spiralenbewegung. Die Kraft des Angreifers wird mit der des Verteidigers vereint. Beide Kräfte können harmonisch zusammenwirken. Auf diese Aussage stützt sich die Lehre des japanischen Großmeisters Morihei Uyeshiba (1882-1969), dem Begründer des modernen Aikido. Uyeshiba begründet seine Lehre auf sein ausführliches Studium der Bewegungen und Abläufe in der Natur, aber besonders die des menschlichen Körpers und übernahm vieles davon in seine Techniken mit seinen runden, natürlichen und fließenden Bewegungen. Ein japanisches Lied heißt: "Aikido ist wie Wasser".
Die Aufnahme in den Verein ist ab 8 Jahre möglich. Unser Dachverband ist der Tendoryu-Aikido-Verband Deutschland e.V. (TAD).

